Fehmi Baumbach
geht mit dem Cut-Up-Messer an Zeichnungen, Lexika, Malereien
und Fotografien. Menschliche Wohnzimmer bilden die Umgebung
für die aus der ganzen Aufschneiderei entstehenden
Fabeln. Menschenkörper aller Epochen wie auch die
Fauna der Gegenwart halten darin innere Monologe, stellen
sich realitätsnahen Dialogen und schreien unwirsch
auf. Die Sprache dieser Figuren strömt, als zapfe
jemand das kollektive Unter- und Unbewusste an. Sie arrangiert
sich neu auf den Bildern der Künstlerin: als aphoristisches
Entertainment.
Christoph Braun
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