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Kathrin
Rabenort |
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Text
über Objekte und Installationen von Kathrin Rabenort
Kathrin Rabenort fertigt Objekte und Skulpturen, die sich zu Gruppierungen
verdichten und Rauminstallationen ergeben.
Ihre oft aus textilen Materialien gearbeiteten künstlerischen
Arbeiten nehmen Bezug auf die bekannte Mode-, Konsum- oder auch
ideologische Welten und den ihnen zugrundeliegenden Systemen.
Oft benutze sie die alltägliche, bekannte Form von Gegenständen
dieser Welten und verfremdet sie durch die Mittel der Abstraktion
und Vervielfältigung. Es werden Elemente aus der bekannten
Form extrahiert und durch die Methode der Doppelung neue Formen
gefunden.
Die Assoziation der bekannten Ausgangsform bleibt dabei vorhanden
und der im künstlerischen Raum mögliche Blick auf die
Materialien wirkt auf die Wahrnehmung in der alltäglichen Welt
nach.
Teilweise antwortet Kathrin Rabenort mit ihren Arbeiten auf die
Gegebenheiten der Ausstellungsorte. So wurde sie Installation schooldays
in der Aula einer alten Schule gezeigt, was die ihr eigenen Assoziationen
von Erziehungsidealen und Klassenzimmeratmosphäre verstärkt
und sich mit der Geschichte des Gebäudes deckt. In dieser Arbeit
stellt sie den Aspekt des Individuellen, Einzigartigen dem der Normierung
und Vereinheitlichung gegenüber.
Die auf den Fürther Ateliertagen "gastspiel
2002"
gezeigten Objekte modemorphosen spielen durch die Präsentation
im Ladenfenster mit dem flüchtigen Blick der Straßenpassanten.
Hier wird der alltägliche Blick durch die Nähe der Objekte
zu Kleidungsstücken, sowie die Anlehnung der Präsentation
an ein Laden-schaufenster gebrochen und in die Kunstwelt geführt. |
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